Für ein langes und gesundes Katzenleben
Erkrankungen

Tumore: Frühzeitiges Erkennen erhöht die Heilungschancen!

Tumorerkrankungen häufen sich leider nicht nur bei uns Menschen, sondern auch bei unseren Katzen und zählen zu den häufigsten Todesursachen. Teilen sich Körperzellen unkontrolliert, wächst ein Tumor heran. Tumoren können gutartig oder bösartig sein. Bösartige Tumoren zeigen in der Regel ein schnelles Wachstum, sie wachsen gerne in gesundes Gewebe hinein, breiten sich aus und bilden Metastasen. Durch diese Eigenschaften kommt es meist rasch zu gesundheitlichen Beeinträchtigungen. Gutartige Tumoren wachsen zwar langsamer, neigen selten zum Metastasieren und breiten sich weniger aus, trotzdem können durch ihr Wachstum gesunde Körperfunktionen nachhaltig beeinträchtigt werden. Die moderne Tiermedizin bietet mittlerweile zahlreiche Behandlungsmöglichkeiten, die umso effektiver sind, je früher der Tumor erkannt wird. Da die Symptome, die ein Tumor auslöst, stark von Faktoren wie der Tumorart, dem betroffenen Gewebe und der Lokalisation abhängig sind, äußern sich erste Anzeichen oft unspezifisch. Bei Auffälligkeiten wie z.B. ungewöhnlichen Umfangsvermehrungen, schlecht heilenden Wunden, auffallend großem oder sehr geringem Appetit, Gewichtsverlust, Vergrößerung des Bauchumfangs, Blutungen oder Ausfluss, anhaltenden Lahmheiten, Schwierigkeiten beim Kot- oder Urinabsatz, Atembeschwerden, Verhaltensauffälligkeiten (Katze zieht sich zurück, wirkt lustlos, nervös oder müde), Vitalitätsverlust oder Bewegungsunlust sollte Ihr Tier daher unbedingt sofort dem Tierarzt vorgestellt werden. 

Und denken Sie daran: Je höher das Alter Ihres Tieres, desto höher das Tumorrisiko!