Für ein langes und gesundes Katzenleben
Erkrankungen

Diabetes mellitus bei Katzen

Wie auch bei Menschen nimmt die Zahl Diabetes-kranker Katzen stetig zu. Man geht davon aus, dass etwa eine von 200 Katzen betroffen ist. Bei Katzen handelt es sich, im Gegensatz zum Hund, vorwiegend um einen Typ II-Diabetes, der häufig mit körperlicher Inaktivität und Übergewicht assoziiert ist. Bei dieser Form spricht der Körper nicht mehr ausreichend auf Insulin an, kann aber auch einen Mangel an Insulin aufweisen. Insulin ist jedoch sehr wichtig für die Aufnahme von Glukose („Zucker“) in die Körperzellen. Somit kann der Körper bei Diabetes seine wichtigste Energiequelle nicht mehr ausreichend nutzen. Die Anzeichen eines Diabetes wie vermehrtes Trinken, vermehrter Urinabsatz, Gewichtsabnahme bei gleichzeitig erhöhter Futteraufnahme sind leider sehr unspezifisch und können daher leicht übersehen werden. Eine verlässliche Diagnose kann durch eine Blutuntersuchung gestellt werden.

Aus diesem Grund ist eine jährliche Vorsorgeuntersuchung bei Katzen ab 7 Jahren zu empfehlen.